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Die Kombination des 2009er Sound of Thunder Champions Harald Kitsch und das aktuelle Erik Buell Racing 1190RR-B Werkssuperbike ist ein Traum zum einen, ein Albtraum zum anderen. Wenn Du die Nr. 1 Startnummer auf dem Motorrad hast und das favorisierte Team bist teilt sich die Welt in zwei Hälften. Da ist die weltweite Buellcommunity von denen die meisten dir die Daumen drücken und wirklich an deiner Seite sind und da sind diese Buellhasser die nur darauf warten daß du stolperst und fällst. Die gute Nachricht zuerst: wir haben es geschafft, wir haben gesiegt, nicht nur im ersten, auch im zweiten Rennen der 2010er Sound of Thunder Runde auf dem Eurospeedway in der ostdeutschen Lausitz.
Wir haben dort nicht nur einen guten ersten Eindruck bekommen wo das EBR Superbike im Verhältnis zu den Sound of Thunder Twins steht, wir haben auch eine Ahnung bekommen wo Eriks neues Bike im Wettbewerb mit den Vierzylindern unterwegs ist. Schlechtes Wetter und andere widrige Umstände hielten einige V-Twinracer von einer Teilnahme ab. So entschied Veranstalter Art-Motor die SoT zusammen mit den Superbikes zu starten. Nun eine Herausforderung und Chance, aber nicht unbedingt das was wir uns für das erste Rennen mit einem neuen Motorrad gewünscht hätten.
Harald Kitsch, unser Fahrer in der Sound of Thunder ist seit 30 Jahren auf den Rennstrecken unterwegs, hat sich immer wieder auch gegen sehr gute Wettbewerber durchgesetzt, er sollte der richtige Mann sein mit der brandneuen E.B.R 1190 RR-B diese Aufgabe anzugehen. Unsere ersten Tests in Alcarras / Spanien waren ermutigend, so war das Team enthusiastisch das wir mit diesem Paket zumindest in die Nähe des Podiums fahren können.
Wir fuhren Mittwochnacht zum Eurospeedway und nach dem Boxenbezug und einem schnellen Bier nahmen alle noch ein paar Stunden Schlaf. Der Donnerstag grüsste mit Regen und wir nutzen die Zeit für ein paar letzte Arbeiten an den Motorrädern. Für die SoT war das die E.B.R 1190 RR-B mit dem älteren Bodywork der 2009er Buell 1125 RR und das Nr. 001 E.B.R 1190 RR-B Superbike in der finalen Version mit dem schlanken Bodywork und dem 2010er Kühlerdesign.
Der Freitag startet mit Sonne und wir bemühten uns sämtliche Tracktime zu nutzen die Motorräder besser abzustimmen. Harald fuhr Turn um Turn und am Abend hatten wir ein brauchbares Setup und erste Erfahrungen mit den etwas pikanten Dunlopreifen.
Das Zeittraining am Samstag zeigte sehr schnell das wir die Favoriten in der Sound of Thunder sind, Harald holte die Poleposition. Wir entschieden für die Rennen am Wochenende beide Motorräder zu nutzen, für das erste Rennen am Samstag das Motorrad mit der neuen Verkleidung, für Sonntag war unsere Idee das Motorrad mit den alten Kühlern und der breiteren Verkleidung zu nutzen. Wir wollten die Unterschiede in Aerodynamik und Windschutz verstehen.
Sound of Thunder Rennen 1 am Samstag Nachmittag brachte den ersten Sieg einer E.B.R 1190 RR-B, ein grosser Erfolg für Harald, das Team und für eine Marke auf die vor wenigen Monaten kaum jemand einen Euro gesetzt hätte. Es war nicht nur ein Sieg, Harald dominierte das, auch mit 4-Zylindern gut besetzte Feld. Wir werden sehen was dis für die Zukunft, auch für den Start dieses Motorrades in anderen Wettbewerbern bedeutet.
Der Sonntag endete mit dem gleichen Ergebnis! Zweiter Sieg im zweiten Rennen und wieder die schnellste Rennrunde overall. Was für ein beeindruckender Start für Harald Kitsch, das Pegasuracetam und Eriks neues Bike.
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